Evangelischer Kindergarten Königshofen
Leitung: Susanne Bergmann
An der Nutzung 10, 91572 Bechhofen
Telefon 09822-5889

Ein paar Worte zu unserem Kindergarten:

Unser Kindergarten gehört zur Kirchengemeinde Königshofen und bildet dort einen wichtigen sozialen Baustein. Hier werden nicht nur die Kinder betreut sondern der Kindergarten ist auch Treffpunkt für junge Familien. Hier findet Zusammenkunft und Austausch statt.

Auch innerhalb der Kirchengemeinde besteht eine gute und wichtige Gemeinschaft. Das Interesse und Engagement für unseren Kindergarten ist sehr groß und reicht zum Teil weit über die Zeit hinaus, in der die eigenen Kinder bei uns sind. Ob Sommerfest oder Gartenaktion, die Hilfsbereitschaft unserer Eltern geht weit über das gewöhnliche Maß hinaus. Das ist das Besondere bei uns, ein guter und ambitionierter Umgang miteinander.

Unser Träger ist die evangelische Kirchengemeinde Königshofen. Unser direkter Ansprechpartner und Verantwortlicher für den Kindergarten ist unser Pfarrer, Herr Weber. Auch hier findet eine offene und bereichernde Zusammenarbeit statt.

Zuständige Kommune ist die Marktgemeinde Bechhofen, vertreten durch den 1. Bürgermeister, Herrn Schnotz. Wir erfahren auch hier Interesse an unserer Arbeit und Unterstützung bei unserem pädagogischen Konzept.

Lage des Kindergartens:

Der Kindergarten liegt idyllisch mit Anschluss zur angrenzenden Wiese und Bach. In 5 Minuten sind wir im Wald und erreichen ebenso den Spielplatz im Dorf.

Einrichtung:

In zwei Gruppenräumen betreuen wir die Sternchen und die Sonnen. Darüber hinaus hat jede Gruppe einen Nebenraum, der individuell gestaltet und genutzt wird. Je nach Bedarf der Kinder wird der Schwerpunkt immer wieder anders gesetzt, z.B. als Kreativraum, als Lesezimmer, als Experimentierraum oder zum „Snozzeln“,…

Ein großer Turnraum im Obergeschoss wird vielfältig genutzt, zum Turnen, zum Gestalten mit Bauelementen, für Meditationen und Entspannungsübungen, sowie für Beschäftigungen und Projekte.

Auch unser Personalraum steht neben seiner Funktion als Besprechungszimmer den Kindern zur Verfügung. Die Vorschulkinder arbeiten in kleinen Gruppen allein und selbstständig mit angebotenen Materialien, wie Mandalas, Blättern zur mathematischen und sprachlichen Förderung, oder zeichnen und malen nach eigenen Vorstellungen.

An unserer Werkbank im Vorraum der Sonnengruppe erfahren die Kinder den Umgang mit Holz und echtem Werkzeug.

Im kleinen Büro ist auch immer Platz für Kinder, die der Leiterin Gesellschaft leisten bei Büroarbeiten und dabei Bücher anschauen, malen oder ein Spiel mitbringen. Das bietet der Leitung auch willkommene Abwechslung von unliebsamen Verwaltungsarbeiten.

Außenbereich:

Unser Garten bietet viele Angebote für unsere Kinder. Natürlich ein großer und gern genutzter Sandkasten, eine Bewegungsbaustellt mit Reifen, Balken, Hölzern, u.v.m. zum Lager bauen und gestalten. Außerdem eine Wippe, Wege zum Fahren mit Laufrädern, einen Berg mit Möglichkeiten zum Balancieren, eine Rutsche und vielen Rückzugsmöglichkeiten zum ungestörten Spielen.

Ein kleiner Bereich der Anlage ist für die „Sternchen“ abgetrennt, damit die Kleinsten einen geschützten Bereich haben, an dem keine Gefahr besteht von einem Fußball getroffen zu werden und wo sie abseits von dem lauten Treiben beschützt spielen können. Allerdings können die Kinder auch den gesamten Bereich nutzen, wenn sie bereit dazu sind.

Beliebt und begehrt ist unsere Bewegungsbaustelle, von den Kindern schlicht „Bande“ genannt. Reifen, leere Kästen, Autoreifen und Hölzer regen an zum Lager bauen, „Piraten“ spielen, …

Unser kleiner durch Gitter gesicherter Gartenteich ist Lebensraum für zwei Frösche, Goldfische, Wasserläufer und anderes Getier. Gerne beobachten die Kinder, z.T. mit Lupen und Mikroskopen was dort geschieht und sich verändert, auch durch die Jahreszeiten.

Pädagogische Konzeption:

Wir arbeiten orientiert am BEP, dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung. Unser Team hat sich intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt und er bildet die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Darüber hinaus haben wir für unsere Einrichtung bestimmte Schwerpunkte für die Arbeit und das Zusammensein mit Kindern und Eltern entwickelt. Diese Schwerpunkte sind:

Vermittlung von Werten und Normen auf dem Hintergrund christlichen Glaubens

Als evangelischer Kindergarten legen wir großes Gewicht auf Werte, die in unserer Kultur aus dem christlichen Menschenbild der Bibel gewachsen sind. Ein guter, respektvoller Umgang miteinander und das soziale Eingebunden- und Verantwortlich sein. Die beiden Grundaussagen der christlichen, evangelischen Lehre „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und „Gott liebt alle Menschen gleich“ sind dafür maßgeblich. Das heißt für uns auch und besonders, dass wir als Erwachsene den Kindern vorleben, was damit gemeint ist. Wir nehmen das Kind in seiner Individualität ernst und wichtig, begegnen ihm mit Achtung und gehen auf seine Bedürfnisse ein. Wir begleiten, ermuntern und trösten das Kind und bestärken es darin seinen Weg zu finden und zu gehen.

Fördern der eigenständigen Persönlichkeit des Kindes auf der Grundlage der demokratischen Teilhabe

Wir ermuntern das Kind Selbstständigkeit zu üben und bieten dazu auch viele Möglichkeiten an. So erweitert sich der Erfahrungs- und Erlebnisraum Kindergarten mit zunehmender Reife und Selbstständigkeit für das Kind und es kann bestimmte Spielorte in Kleingruppen alleine und eigenverantwortlich nutzen, z.B. alleine im Garten oder Turnraum spielen. Dabei vergewissern wir uns immer wieder, dass das Kind den Sinngehalt der Regeln verstanden hat und gut damit umgehen kann.

Das Kind soll Selbstbewusstsein entwickeln um sich darstellen, vertreten und behaupten zu können. Es soll erfahren, dass es wertvoll in seiner Einzigartigkeit ist.

Das Kind soll seine „Selbstwirksamkeit“ kennen lernen und erfahren, dass sie ihre soziale und dingliche Umwelt beeinflussen können. Dadurch entwickelt es Vertrauen zu sich selbst. Dem Kind wird ermöglicht „Sozialverhalten“ zu erlernen – eigenständig und doch geschützt und unterstützt durch uns. Das geschieht großteils im spielerischen Miteinander. Bei unseren festen Projekt „Streiten ja – aber fair“ wird der Umgang miteinander thematisiert und in verschiedenen Einheiten miteinander daran gearbeitet.

Dabei geht es um die Vermittlung von „Sozialen Kompetenzen“, wie Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Umgang mit Regeln und Normen, Kontakt- und Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Friedenserziehung. Gleichermaßen selbstverständliche wie auch hohe Ziele. (Näheres zu Zielsetzung im Detail lesen Sie unter „Sonnengruppe“).

Mit unterschiedlichen Methoden führen wir die Kinder dazu heran.

Ganz wichtige und grundlegende Bedingung zur Vermittlung Sozialer Kompetenzen sind aber andere Methoden, denn wir können nichts vom Kind verlangen, was wir nicht selbst im Stande sind zu tun.

Deshalb:

  • Wir sind Vorbild und müssen vorleben, was wir vom Kind erwarten
  • Wir nehmen das Kind ernst und wichtig
  • Wir akzeptieren und respektieren das Kind in seiner Einmaligkeit
  • Wir kritisieren das Kind konstruktiv, ohne es in seiner Persönlichkeit zu verletzten
  • Wir haben Vertrauen und Zutrauen in die Fähigkeiten des Kindes
  • Wir beziehen das Kind bei Entscheidungen mit ein, z.B. Kinderkonferenzen
  • Wir ermuntern, ermutigen und begleiten das Kind

Dabei sind immer Entwicklungsstand und Reife des einzelnen Kindes von Bedeutung. Je nach dem tritt anstelle von Zeigen immer mehr die Verselbstständigung und das Vertrauen in die Selbsteinschätzung des Kindes in den Vordergrund.   Wir ermuntern, ermutigen und begleiten das Kind.   Gelingende Bildungsarbeit mit Freude und Spaß am Ausprobieren und Entdecken   Das Kind lernt gut in einer freundlichen, spielerischen, aufgeschlossenen Atmosphäre. Wir bieten dem Kind Anreize, Neues zu entdecken und zu erforschen. In verschiedenen Bereichen schaffen wir Möglichkeiten, leiten das Kind an und fordern es heraus.

Wir setzen Schwerpunkte in die Förderung folgender Bereiche

  • Sprachliche Bildung
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftliche und Technische Bildung
  • Musikalische Bildung und Erziehung
  • Bewegungserziehung und – förderung, Sport
  • Kreativität

Zur Vermittlung dieser Bereiche setzen wir verschiedene Methoden ein. Dabei stehen wir mit großer Überzeugung hinter dem Konzept der „Ganzheitlichen Erziehung und Bildung“. Was bedeutet dies?

  • Wir sehen jedes Kind als individuelle Persönlichkeit und gehen darauf ein.
  • Jedes Kind lernt die Welt unter anderen Schwerpunkten erkennen und verstehen. Während das eine Kind mehr visuell aufnimmt, gebraucht das andere Kind mehr die Hände, um sein Umfeld zu er-fassen und be-greifen. Deshalb ermuntern wir das Kind möglichst viele Sinne einzusetzen und auszuprobieren.
  • Wir setzen weniger auf isolierte Projekte, als viel mehr auf ein bewusstes, stets thematisiertes Einbringen von Bildungsansätzen im Alltag. Hilfsreich gestalten sich hierbei auch Rituale.
Sind Sie neugierig geworden? Wollen Sie mehr wissen? Dann sprechen Sie uns einfach an!